Asiatische Küche: mit viel Gemüse und Fisch eine gute Wahl

Die asiatische Küche hat einige Vorteile, die Sie bewusst nutzen können. Sie kocht frisch mit viel Gemüse und damit einer geringeren Energiedichte (Kalorien pro 100g). Auch Fleisch und Fisch sind Bestandteile der asiatischen Küche, aber in kleineren Portionen. Durch die frische Zubereitung im Wok – meist unter Verwendung von Ölen, also guten Fetten - werden Nährstoffe und Vitamine geschont. Ein Reisgericht mit reichlich Gemüse und einer kleinen Handvoll Fleisch oder Fisch als Take Away kann ein gutes schnelles Mittagessen sein.

Unsere Tipps zum asiatischen Streetfood

  • Die meisten Nudeln im Asiaimbiss sind Instantnudeln. Damit diese sofort verzehrfertig sind, ist die Stärke in den Nudeln bereits teilweise aufgespalten. Die daraus entstehende Glukose geht somit schneller ins Blut über. Laut einer wissenschaftlichen Studie können Instantnudeln bei häufigem Konsum das Risiko für Erkrankungen des metabolischen Syndroms erhöhen. Deshalb halten Sie die Nudelportion, auf die Sie nicht verzichten möchten, möglichst klein.
  • Bevorzugen Sie Fleisch- und Fischvarianten, die nicht frittiert oder gebacken sind. Die Panade hat viel Fett und auch schnell resorbierbare Kohlenhydrate.
  • Tofu bietet eine gute Fett- und Eiweißqualität aus Sojabohnen.
  • Sushi schneidet in punkto Kalorien und Mikronährstoffen besser ab als die Nudel- oder Reisbox. Zum einen durch die Algen, vor allem aber durch den Fisch. Der liefert Ihnen neben Jod noch die guten Omega-3- Fettsäuren.
  • Wenn es eine Vorspeise sein muss, sind kleine Rollen in Reispapier oder Kimchi (sauer vergorenes Gemüse) empfehlenswerter als frittierte Frühlingsrollen oder Krabbenchips.
  • Beim Nachtisch bedenken Sie bitte: Gebackene Banane mit Honig hat etwa 5 x mehr Kalorien und doppelt so viel Zucker wie das frische Obst.
  • Und zu guter Letzt: Essen Sie nach Möglichkeit mit Stäbchen. Man isst in der Regel langsamer und bemerkt die Sättigung eher.

Fazit bei Diabetes

Mit gekonntem Blick bietet die asiatische Küche gutes Streetfood für Diabetiker. Streetfood, das nährstoffreicher ist und gleichzeitig sättigt. Das heißt in der Praxis aber gezielt gemüsereiche, weniger frittierte Gerichte mit kleiner Reis- oder Nudelportion - am besten frisch zubereitet - auszuwählen.



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Die Information zum Thema "Streetfood" stammen aus gleichnamiger Broschüre, die gemeinsam mit dem DR. GOLA Institut für Ernährung und Prävention GmbH, Berlin, entwickelt wurde. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wenden Sie sich gern an unseren Kunden-Service-Diabetes:


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