Clean Eating – Was ist das?

Clean Eating oder „Reines Essen“ ist wie der Name schon andeutet eine Ernährungsweise, die versucht, möglichst naturbelassene Lebensmittel einzusetzen. Clean Eating kann man gern mit vollwertiger Ernährung vergleichen - es klingt nur etwas peppiger und zeitgemäßer.


Bei Clean Eating sind alle Nahrungsmittel erlaubt, es wird nicht auf spezielle Lebensmittelgruppen verzichtet. Verzichtet wird aber auf Zusatzstoffe, stark verarbeitete oder industriell hergestellte Nahrungsmittel. Clean Eater essen überwiegend saisonal und regional.

Empfohlen
Überwiegend nicht gestattet
Naturbelassene Produkte: Obst, Gemüse, mageres Fleisch, Fisch, Nüsse, Saaten, Öle, Kräuter
Stark verarbeitete Produkte wie Fertiggerichte, Fast Food…
Vollkorngetreideprodukte, Vollkornnudeln, Naturreis, Kartoffeln, Ahornsirup, Honig
unbehandelte Milchprodukte wie Naturjogurt, Buttermilch, Kefir
Wasser, 100% Säfte, Tee, leicht verarbeitete Produkte mit weniger als 5 Zutaten, ungesüßter Soja-, Reisdrink, Tofu
Limonade, Softdrinks, mit Süßstoffen gesüßte Getränke, viel Alkohol, viel Fleisch
Nährstof

Naturbelassene Produkte: Obst, Gemüse, mageres Fleisch, Fisch, Nüsse, Saaten, Öle, Kräuter


Überwiegend nicht gestattet

Stark verarbeitete Produkte wie Fertiggerichte, Fast Food

Nährstof

Vollkorngetreideprodukte, Vollkornnudeln, Naturreis, Kartoffeln, Ahornsirup, Honig


Überwiegend nicht gestattet

unbehandelte Milchprodukte wie Naturjogurt, Buttermilch, Kefir

Nährstof

Wasser, 100% Säfte, Tee, leicht verarbeitete Produkte mit weniger als 5 Zutaten, ungesüßter Soja-, Reisdrink, Tofu


Überwiegend nicht gestattet

Limonade, Softdrinks, mit Süßstoffen gesüßte Getränke, viel Alkohol, viel Fleisch

Dieser Trend kann sich positiv auf ernährungsbezogene Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerte auswirken. Warum? Die Qualität der Kohlenhydrate und Fette ist besser, der Gemüseanteil höher und die Zubereitung nährstoffschonender. Durch die bewusste Auswahl werden bei Clean Eating überwiegend naturbelassene Lebensmittel verzehrt. Diese Lebensmittel haben in der Regel eine geringere Energiedichte als verarbeitete.

Clean Eating

Für Diabetiker ist Clean Eating insgesamt empfehlenswert, da die naturbelassenen Lebensmittel in der Regel eine geringere Blutzuckerantwort bewirken. Lediglich beim Umgang mit Obst ist mehr Aufmerksamkeit geboten.

  • Obst sollte nicht zu viel gegessen werden. Beim Gemüse muss nicht gespart werden.
  • Ein Smoothie kann ein sehr blutzuckerwirksames wie auch kalorienreiches Getränk sein. Deshalb eher den Gemüsesmoothie mit ein wenig Obst kreieren und mit einem kleinen Schuss Öl abrunden sowie mit Milch oder Wasser anstatt Saft mixen. Am besten stellt man sich die Zutaten im Glas einzeln vor, um abzuschätzen wie viel Kohlenhydrate und Kalorien enthalten sind.
  • Die 6 Mahlzeiten des Clean Eating-Prinzips sind bei Diabetes nicht empfehlenswert. Wählen Sie besser drei Mahlzeiten und ggf. 1-2 kleine Zwischenmahlzeiten.

Rezept Gefüllte Tomaten (für 4 Personen)

Zutaten:
250 g Quinoa,
900 ml Gemüsebrühe,
½ Hokkaido-Kürbis,
200 g Blattspinat,
1 Zwiebel,
2 Esslöffel Rapsöl,
Salz, Pfeffer, Muskat,
200 g Schafskäse

Nährwerte pro Portion:

455 kcal
18,7 g Eiweiß
21,2 g Fett
46,3 g Kohlenhydrate
8 g Ballaststoffe

Zubereitung: Quinoa gut unter fließendem Wasser abspülen. Mit 800 ml Gemüsebrühe erhitzen und ca. 20 min bei kleiner Flamme ausquellen lassen. Den Kürbis waschen, entkernen und würfeln. Den Blattspinat sehr gründlich waschen und verlesen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen, Kürbis zufügen. Mit Gemüsebrühe ablöschen, würzen und alles 10 bis 15 min dünsten. Dann den Blattspinat unterheben, zusammenfallen lassen. Den Quinoa untermischen und noch mal abschmecken. Den Schafskäse würfeln. Alles auf Tellern anrichten und den Schafskäse darüber streuen.



Lust auf mehr?

Die Broschüre stellen wir hier exklusiv für Sie zum Download bereit. „Unsere Broschüre ist darauf ausgerichtet, Empfehlungen zu geben, die sich leicht in der Praxis umsetzen lassen und dem Diabetiker helfen, sich auch mit dem Trend ausgewogen zu ernähren“, sagt Frau Dr. Gola (Autorin).

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