Zucker macht uns glücklich – und vielleicht auch krank.

Seit Jahren wird der hohe Zuckerkonsum als einer der möglichen Mitverursacher von sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ wie Übergewicht und Diabetes in unserer Gesellschaft vermutet. Nicht zuletzt daher wollen immer mehr Menschen bewusster mit Zucker umgehen und suchen nach alternativen Wegen. Zu diesen gehören unter anderem auch neue Süßungsmittel, vor allem Süßstoffe, die hohe Süßkraft und meist keine Kalorien haben. Die nachfolgenden Kapitel sollen dem interessierten Leser einen Überblick über die wesentlichen Süßungsmittel mit ihren Vor- und Nachteilen geben. Dabei wird gezielt auf die Besonderheiten der Süßungsmittel in Verbindung mit Diabetes mellitus eingegangen.


Zucker und Zuckerverwandte

Zucker ist ein Überbegriff für verschiedene süß schmeckende Substanzen, von denen das folgende Kapitel einige vorstellt. Ihr angenehmer, vertrauter Süßgeschmack und die einfache und vielseitige Verwendbarkeit in der Küche zeichnen die Zucker aus. Sie führen dem Körper Engergie zu und sind in der Regel blutzuckerwirksam.

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Zuckeraustauschstoffe

Die Zuckeraustauschstoffe werden vor allem in industriellen Lebensmitteln verwendet. Sie haben etwa gleiche Süßkraft und ähnlich viele Kalorien wie Zucker. Im Unterschied zu Zucker benötigt der Körper zur Verwertung der Zuckeraustauschstoffe, aber kein oder sehr wenig Insulin. Daher standen sie lange bei Diabetikerprodukten an erster Stelle.

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Süßstoffe

Süßstoffe zeichnet vor allem eine deutlich höhere Süßkraft als Haushaltszucker aus. Da sie weder blutzuckerwirksam sind noch Kalorien enthalten, werden sie auch von Menschen mit Diabetes gern als Alternative zum Zucker gesehen. Das Kapitel zeigt jedoch, dass auch beim Einsatz von Süßstoffen Aufmerksamkeit geboten ist.

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Der „Süße“ Blick beim Einkaufen

In diesem Kapitel gehen wir mit Ihnen einkaufen, schauen auf die Zutatenliste und geben Ihnen Hinweise, wie Sie auch bei Fertigprodukten Zucker und Kalorien sparen können.

Darüber hinaus geben wir Ihnen einen kleinen Überblick darüber, wie „weniger Zucker“ in der Werbung präsentiert wird und was Angaben wie „zuckerreduziert“ oder „weniger süß“ tatsächlich bedeuten.

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