Blutzucker, Insulin und Stoffwechselentgleisungen

Von der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) spricht man, wenn die Konzentration von Glukose im Blut dauerhaft erhöht ist. Ursache ist das Fehlen oder die ungenügende Wirkung des Hormons Insulin.

Bei Typ 1 – Diabetes sowie bei fortgeschrittenem Typ 2 – Diabetes muss das Insulin durch eine Injektion oder kontinuierlich Insulin abgebende Pumpe von außen zugeführt werden. Die Bestimmung des Blutzuckerwertes ist dabei von entscheidender Bedeutung, da dieser Wert Grundlage der zu verabreichenden Insulindosis ist.


Die Rolle des Insulins

Insulin öffnet die Zellen für die Aufnahme der Glukose und senkt damit den Blutzuckerspiegel. Für den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten wird ein schnell wirkendes Insulin benötigt, für die Grundversorgung der Zellen mit Glukose ein langwirkendes.

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Insulintherapie

Menschen mit Diabetes können entweder ganz oder teilweise auf den Ersatz von Insulin angewiesen sein. In Abhängigkeit davon gibt es unterschiedliche Formen der Insulintherapie, die hier vorgestellt werden.

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Blutzucker und Keton

Die Blutzuckermessung dient der Kontrolle des Glukosestoffwechsels. Bei einer Insulintherapie ist sie unerlässlich, um die richtige Insulindosierung zu finden. Eine Stoffwechselentgleisung durch akuten Insulinmangel ist durch eine Ketonmessung erkennbar.

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Hypoglykämie

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann auftreten, wenn mehr Insulin verabreicht wurde, als zur Einstellung eines normalen Blutzuckerniveaus nötig war. Tritt sie ein, muss schnell Traubenzucker aufgenommen werden.

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Diabetische Ketoazidose

Die diabetische Ketoazidose ist eine schwere Stoffwechselentgleisung, die unbehandelt zum Tode führt. Ursache ist ein absoluter Mangel an Insulin. Wichtigste Kennzeichen sind ein sehr hoher Blutzucker, Bauchschmerzen, Erbrechen und hohe Ketonwerte, die sich frühzeitig im Blut bestimmen lassen.

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